15-Tage-Challenge für die HarmonieReise ins Jetzt
Mehr stille Präsenz in deinem Leben
Herzlich Willkommen zur 15-Tage-Challenge für die HarmonieReise ins Jetzt! Hierbei geht es darum, aus belastenden Gedankenkreisen auszubrechen, Gefühle und Emotionen wieder klarer wahrzunehmen und insgesamt mehr in seine Ruhe und Kraft zu finden.
Bist du bereit, mehr Liebe und Frieden in dein Leben einzuladen? Dann lass uns gemeinsam losgehen.
Je präsenter wir sein können, desto ruhiger werden unsere Gedanken, die wir mitunter als ständiges Selbstgespräch kennen. Das hilft uns dabei, inneren Frieden zu erleben, klare Entscheidungen zu treffen und das Jetzt klarer wahrzunehmen, auch im Zusammensein mit unserem Tier.
Du kannst mit dieser Challenge jederzeit beginnen und sie in deinem Tempo absolvieren. Ich habe dir kurze Inspirationen und Übungen notiert, die dir dabei helfen können, deine stille Präsenz immer größer werden zu lassen.
Wichtig: Höre auf dich und deinen Körper. Es kann Übungen geben, die vielleicht auch mal emotional anstrengend sind, vor allem wenn noch zu viele Gedanken hinzu kommen. Gehe nur so weit, wie du es für dich selbst tun kannst. Und bitte um Hilfe, wenn du dich damit nicht sicher fühlst!
Tipp: Drucke dir diese Challenge gerne aus, damit du sie immer sichtbar hat. In der HarminieReise-Gemeinschaft findest du dazu ein entsprechendes PDF. Außerdem empfehle ich dir, ein Tagebuch/Journal zu führen, um deine Beobachtungen und Erfahrungen aufzuschreiben. Egal ob einfacher Zettel oder ein besonderes Buch - unterschätze nicht die Kraft des geschriebenen Wortes!
Ich wünsche dir nun viel Freude bei deiner HarmonieReise ins Jetzt.
Maja
Tag 1:
Die Zeit ist ein menschliches Konstrukt, damit wir unser Leben leichter organisieren können. Wir definieren Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, ebenso wie die Uhrzeit. Ganz real gibt es nur das Hier und Jetzt, also die Gegenwart.
Merke heute bewusst, wie sehr du über Vergangenheit und Zukunft nachdenkst. Bewerte diese Gedanken nicht, sondern fange an, es wahrzunehmen. Dies ist ein erster wichtiger Schritt. Erkenne dabei vielleicht sogar Muster, zum Beispiel viele Gedanken über die Zukunft, und notiere dir diese in deinem Tagebuch.
Tag 2:
Jetzt wo du bereits mehr über das Thema "Zeit und Jetzt" weißt, darfst du deinen inneren Denker kennenlernen. Der Denker ist ein Teil deines Bewusstseins, der gerne sehr autonom fungiert. Er sendet dir, dem puren Bewusstsein, immer wieder Gedanken, vor allem in Bezug auf Vergangenheit und Zukunft. Gestern hast du dazu bereits eine erste Erkenntnisreise gemacht.
Beobachte heute, was für Gedanken den Tag über präsent sind. Dies kann in Bezug auf die Zeit sein oder auch (vermeintlich) unabhängig davon. Erkenne auch hier eventuelle Muster, zum Beispiel wie "ich muss noch", und notiere dir diese in deinem Tagebuch.
Tag 3:
Heute lernen wir Gedanken bewusst zu stoppen. Denn so sinnvoll es sein kann, über Vergangenheit und Zukunft nachzudenken und generell unseren Verstand zu nutzen, so unnötig belastend kann dies durch ungewollte Gedanken eben auch sein. Denn durch die übermäßige Identifikation mit der Zeit entsteht viel innere Druck in Form von Sorgen und Ängsten. Durch die stille Präsenz können wir diese Form der Gedanken erst einmal temporär beenden. Denn bewusste und hilfreiche Gedanken entstehen meist aus der Stille heraus.
Konzentriere dich für ein paar Sekunden lang auf drei Wahrnehmungen gleichzeitig. Hier sind Beispiele dafür:
dein aktueller Atemrhythmus
deine Wahrnehmung, wo deine Hand gerade den Körper berührt
das Gefühl deiner Füße auf dem Boden.
Du kannst auch drei andere Wahrnehmungen nehmen.
Bewerte diese nicht, fühle alles so gleichzeitig wie möglich. Und nach ein paar Sekunden bemerke, was mit deinen Gedanken passiert ist. Mach immer wieder kurze Pausen und Starte dann gerne wieder neu.
Tag 5:
Heute schauen wir, wie sich die Stille während Handlungen anfühlt. Man nennt es oftmals auch im "Flow sein". Als Kind hast du es sicherlich viel erlebt: Du warst ganz vertieft in ein Spiel, Raum und Zeit rückten in den Hintergrund. Auch als Erwachsene:r kannst du diesen Zustand hervorrufen, auch wenn du heute mehr Verantwortung trägst. Denn es ist weiterhin dein natürlicher Zustand des Seins. Die stille Präsenz kann bei allen Aktivitäten eingesetzt werden. Wir nutzen heute mal eine spielerische Herangehensweise.
Nimm dir heute Zeit für eine kreative Aktivität, wie z.B. Malen, Musizieren und ein Gedicht schreiben. Du musst nichts weiter beobachten oder tun, sei einfach ganz im Moment und reflektiere gegebenenfalls danach, wie es sich für dich angefühlt hat.
Tag 6:
Im Alltag fällt es uns nicht immer leicht, im Flow und dadurch frei von Gedanken zu sein. Aber wir können belastende Gedankenkreise erkennen und bewusst stoppen, wie wir es an Tag 3 auch schon gemacht haben. Heute kommt eine weitere Übung hinzu.
Vielleicht bemerkst du heute einen Gedanken, der sich "fremd" für dich anfühlt, so als wäre er gar nicht deiner. Wenn du ihn bemerkst, lächel deinen Denker innerlich an und sage "Danke, aber Nein danke". In diesem Moment ist dir ein großer Schritt gelungen! Du hast eine Fabel deines Denkers enttarnt und hast dich bewusst für etwas anderes entschieden. Und du darfst dadurch erkennen, dass Du nicht der Denker, sondern das beobachtende Bewusstsein bist.
Tag 7:
Herzlichen Glückwunsch! Du bist bis hierher gekommen.
Nimm dir heute eine kleine Auszeit und reflektiere darüber, was du bisher erleben durftest. Sei sanft und stolz auf dich! Bevor es nächste Woche mit Emotionen und Gefühlen weitergeht, schaue, was du bereits alles erreicht hast.

Tag 8:
Es gibt keine negativen, nur angenehme oder unangenehme Emotionen. Alle Emotionen sind wertfrei und wollen dir im Grunde helfen, zu leben/überleben. Dazu gehören auch Angst, Trauer und Wut. Kennst du bereits Emotionen, mit denen du dich schwer tust und die vielleicht auch regelmäßig in deinem Leben präsent sind? Vielleicht sind dir in der ersten Woche dieser Challenge bereits welche aufgefallen.
Schreibe diese Emotionen heute bewusst auf und schreibe ergänzend alles auf, was dir dazu gerade noch in den Sinn kommt. Wenn du die Übung beenden möchtest, finde in die Stille, wie wir sie bereits geübt haben (siehe Tag 3). Nutze diese als Abschluss der Übung.
Tag 9:
Emotionen können mit Begriffen definiert werden. Aber wichtiger als ein Wort ist die körperliche Wahrnehmung. Wir nennen dies Gefühl. Es ist eine körperliche Wahrnehmung, die jederzeit beobachtet werden kann. Mit der Zeit erkennst du vielleicht sogar, dass sich eine bestimmte Emotion immer auf die gleiche Art und Weise im Körper zeigt.
Beobachte heute, was du in deinem Körper generell wahrnehmen kannst. Fühle über den Tag verteilt immer mal kurz in deinen Körper und spüre, ob du etwas wahrnehmen kannst (z.B. Wärme, Kribbeln oder ein Druckgefühl). Analysiere dies nicht, nimm es nur bewusst wahr. Vielleicht wird dir ein Zusammenhang mit einer Emotion bewusst, vielleicht auch nicht. Es ist alles gut so, wie es gerade ist. Du kannst die körperliche Wahrnehmung gerne so lange beobachten, wie es für dich machbar ist. Und vielleicht merkst du bereits, dass sich etwas verändert. Wenn du magst, schreib deine Erfahrungen wieder auf.
Tag 10:
Emotionen und Gefühle wollen im Körper wahrgenommen und erlebt werden. Hast du ein Tier schon mal nach einem Schreck gesehen, wie es sich schüttelt? Das passiert aus einem guten Grund. Es ist ein sogenannter Stress-Reset. Auch du kannst diese Technik für dich nutzen.
Wenn du heute eine innere Anspannung spürst oder du dich sogar erschreckt hast, schüttel deinen Körper nach Möglichkeit bewusst durch. Alternativ kannst du auch tanzen oder dich auf andere Art und Weise bewegen. Solltest du dies nicht unmittelbar nach dem Auftreten oder Bemerken dieser inneren Anspannung machen können, versetze dich zu einem passenden Zeitpunkt nochmal in das Gefühl hinein und mache die Übung dann.
(Dies ersetzt nicht die stille Präsenz, kann aber eine wertvolle Ergänzung sein.)
Tag 11:
Heute geht es um die stille Präsenz in Anwesenheit deines Tieres. Solltest du kein Tier in deiner Nähe haben, kannst du diese Übung auch für dich nutzen, z.B. im Wald oder an einem Gewässer. Wenn du aber in Anwesenheit deines Tieres sein kannst, muss dieses nichts weiter tun und es darf sich gerne frei bewegen. Deine Aufgabe ist die stille Präsenz. Dein Tier wird vermutlich automatisch in diesem Zustand sein, weil es auch Teil seiner Natur ist.
Lass deine Gedanken zur Ruhe kommen. Nutze hierfür gerne die bereits erwähnten Übungen. Nimm mit allen Sinnen wahr, was aktuell präsent ist, ohne dies gedanklich zu bewerten. Dies dürfen auch Gerüche oder Geräusche sein. Bleibe mit der Aufmerksamkeit ganz im Hier und Jetzt, durch die Wahrnehmung dieser Sinneseindrücke. Wenn Gedanken auftauchen, bemerkst du sie und lässt sich danach ziehen. Vielleicht reagiert dein Tier sogar auf diese Veränderung in dir. Schreibe alle Erlebnisse gerne wieder in dein Tagebuch.
Tag 12:
Die Liebe ist die größte Kraft, die keinen Gegenpol hat. Liebe IST!
In unserem Leben entdecken wir immer mal wieder, dass sich eine Angst dazu gesellt. So haben wir z.B. die Angst, das, was wir lieben, zu verlieren. Wichtig zu wissen ist, dass wir uns eine Angst nicht schön reden müssen. Du darfst Angst haben. Eine Veränderung passiert nicht durch Druck und Zwang, anders sein zu müssen, sondern aus deiner inneren Ruhe heraus. Wenn du dich dazu bereit fühlst, mach folgende Übung mit mir.
Verbinde dich gedanklich mit einem Lebewesen, das du mit Liebe in Verbindung bringst. Jetzt mach dir bewusst, dass Liebe unendlich ist, ebenso wie die Verbindung zwischen zwei Seelen. Lebensumstände können sich ändern, so wie die Jahreszeiten es auch tun. Wandlung ist die Natur unseres Erlebnisses hier auf Erden. Man kann dagegen ankämpfen, wird diesen Kampf aber im eigentlichen Sinne nicht gewinnen, weil es gegen die aktuellen Naturgesetze geht. Was wir tun können, ist eine bedingungslose Hingabe und Annahme. Fühle die Liebe in dir, die unendliche und unsterbliche Liebe. Niemand kann sie dir jemals nehmen, auch nicht der Tod. Beobachte, ob schmerzhafte Gedanken und damit Emotionen aufkommen. Beobachte diese und wisse, dass sie nicht von Dauer sind. Lass die Liebe sich ausdehnen und bleibe in der Wahrnehmung von dem, was aktuell präsent ist.
Tag 13:
Themen, bei denen meist unzählige (ungefragte) Gedanken aufkommen, sind unter anderem Krankheit und Schmerz. Dies betrifft uns selbst und auch Lebewesen, die wir lieben. Solltest bei dir ein solches Thema für dich präsent sein, nutze dieses gerne. Wenn es dein Tier betrifft, kannst du auch damit arbeiten oder mit einer Erinnerung an eine vergangene Situation. Ja, bei Krankheit/Schmerz muss teils auch aktiv reagiert werden. Es geht nicht darum, es zu ignorieren. Die stille Präsenz kann dabei helfen, bewusste Entscheidungen zu treffen und gleichzeitig eine innere Ruhe zu bewahren.
Ob es eine aktuelle Situation oder eine Erinnerung ist, fühle jetzt in deinen Körper. Was fühlst du in diesem Moment, wenn du an diese Situation denkst? Wenn du gerade selbst einen Schmerz fühlst, beobachte auch diesen in stiller Präsenz. Analysiere es nicht weiter, komme in einen Zustand der reinen Wahrnehmung. Wo in deinem Körper spürst du in diesem Moment etwas? Du musst dieses Gefühl nicht verändern, nicht bewerten oder analysieren. So wie du deinen Denker beobachten kannst, beobachte deine körperliche Wahrnehmung und schaue, was passiert.
Tag 14:
Die stille Präsenz kann natürlich auch dann anwesend sein, wenn du etwas aktives mit deinem Tier (oder alleine für dich) machst. Sie darf in allen Lebenslagen präsent sein, wie im Flow beim Spielen. An den ersten Tagen haben wie bereits damit angefangen, uns im Alltag zu beobachten. Wir vertiefen dies nun.
Wenn du heute etwas Aktives mit deinem Tier machst, finde mindestens zwischendurch immer mal wieder in den Zustand der stillen Präsenz. Nimm alles bewusst wahr, was gerade präsent ist und lass unnötige Ego-Gedanken zur Ruhe kommen. Beobachte, wie sich das Zusammensein mit deinem Tier dann anfühlt. Es ist in Ordnung, wenn Gedanken oder Emotionen präsent sind. Wie immer verurteilen wir diese nicht, sondern beobachten sie. Durch die Beobachtung wird dir eventuell heute nochmals mehr bewusst, wie du noch mehr Liebe in euer Zusammensein integrieren möchtest. Und vielleicht bemerkst du auch, wo einzelne Emotionen noch mehr Aufmerksamkeit brauchen, weil sie deine Handlungen stark beeinflussen. Notiere dir deine Erkenntnisse.
Tag 15:
Herzlichen Glückwunsch - Du bist toll! Ich danke dir sehr, dass du die 15 Tage mit meinen Übungen verbracht hast.
Schreibe dir heute mindestens drei Dinge auf, die du bisher gelernt hast und auf die du stolz bist. Du hast einen großen Schritt gemacht, sicherlich viel beobachtet und gelernt. Egal was jetzt kommt, dies kann dir niemand mehr nehmen.
Ich hoffe, dir hat dieser Einblick in die stille Präsenz gefallen!
Deine HarmonieReise ins Jetzt muss hier natürlich nicht enden. Mach einfach weiter, bleib dran, bleib mit der stillen Präsenz verbunden!
Und du darfst mir gerne auch eine Nachricht schreiben, wie es für dich war und was sich vielleicht sogar verändert hat.
Mein zusätzliches Geschenk für dich
Buche ein kostenloses und unverbindliches Kennenlernen mit mir. Erwähne in der Nachricht bitte "stille Präsenz", damit ich weiß, was du dir wünscht. Du bekommst dann neben persönlichen Infos dann auch gerne eine praktische Übung mit mir als Geschenk.

Wenn du merkst, dass du an einem Punkt nicht weiterkommst oder du generell mit Unterstützung dran bleiben möchtest, können wir es gerne auch gemeinsam und persönlich anschauen. Dafür gibt es meine SeelenWeg-Begegnung.
Oder du schaust in meiner HarmonieReise-Gemeinschaft vorbei und lässt dich dort zu verschiedenen Themen weiter inspirieren.
Hier findest du Infos zu meinem Buch "Lebe jetzt deine FriedensZeit"
Maja Kristina Gau Hiltbrunner




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